UNA Nettersheim

Freitag, 19. Oktober 2018
Eine Vision wurde Wirklichkeit
Montag, den 09. September 2013 um 17:52 Uhr

Bei der Eröffnung der ersten Gesamtschule im Südkreis hat in der Aula des Schulzentrums auf dem Blankenheimer Finkenberg ein wahrer Massenandrang geherrscht. Bis es soweit war, hatten die Beteiligten hart für die Schule gekämpft. 

  1. Blankenheim. Wahrer Massenandrang herrschte am Mittwochnachmittag in der Aula des Schulzentrums auf dem Blankenheimer Finkenberg. Schüler, Eltern, Lehrer, Politiker und Verwaltungsmitarbeiter aus der ganzen Region waren gekommen, um eine historische Stunde mitzuerleben: Die erste Gesamtschule im Südkreis nahm ihren Betrieb auf.

Foto: Johannes PuderbachDie zweistündige Veranstaltung war zwar aufgrund der vielen Reden nicht unbedingt kindgerecht, aber Sketche und Theateraufführungen sorgten auch für heitere Momente. "Unser Ziel ist es, die Stärken der Kinder zu stärken", verkündete Schulleiterin Eva Balduin das Motto der Gesamtschule Blankenheim/Nettersheim, die von diesen beiden Kommunen gemeinsam getragen wird.

Sie bedankte sich ausdrücklich bei den Eltern für deren Vertrauen. "Sie haben es möglich gemacht, dass wir heute hier stehen", sagte die Pädagogin. 100 Anmeldungen waren mindestens notwendig, damit die Gesamtschule starten konnte, maximal 116 Kinder konnten aufgenommen werden.

"Nach zwei Wochen hatten wir erst 80 Anmeldungen", erinnerte sich Balduin. Erst in der dritten Woche habe man die Mindestzahl erreicht, und am letzten Tag sogar genau die Marke von 116 Kindern. "Damit hatte ich eine Flasche Sekt gewonnen", berichtete die Rektorin dem Publikum.

Hart gekämpft

"Ich bin froh, dass ihr da seid", begrüßte der Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann die Fünftklässler. "Ihr seid die Wegbereiter dieser neuen Schule", erklärte er weiter. Man habe mit allen Beteiligten hart für die Gesamtschule gekämpft. Dann gab Hartmann ein großes Versprechen ab: "Wir in Blankenheim und Nettersheim werden für eine perfekte Schule sorgen", sagte er.

Zunächst werden die Gesamtschüler in Blankenheim unterrichtet, die Oberschüler werden dann später in Nettersheim zum Abitur geführt. Im Jahr 2022 wird es soweit sein, hatte Hartmann schon ausgerechnet. Selbst wenn er dann nicht mehr Bürgermeister sein sollte, würde er sich freuen, bei der Abiturfeier wieder als Festredner dabei sein zu dürfen.

Rotbuche gepflanzt

"Es ist ein toller Tag, ich bin überglücklich", freute sich Wilfried Pracht, der Nettersheimer Bürgermeister. Die Vision von einer neuen Schule für die beiden Nachbarkommunen sei Wirklichkeit geworden. Auch er dankte allen Beteiligten, die sich für die Gesamtschule eingesetzt hatten.

Zwischen den Ansprachen traten zwei Mal Schauspieler der Hauptschule auf die Bühne. Zuerst präsentierten sie einen Sketch mit dem Titel "Max und Moritz", später dann das "Aschenputtel".

Später sorgte auch das Kollegium der Gesamtschule für die Unterhaltung der Besucher. Die Pädagogen präsentierten auf der Bühne einen Rap und animierten die Zuschauer dazu, für die rhythmische Begleitung zu sorgen.

Nach rund zwei Stunden ging es dann endlich nach draußen: Am Rande des Schulhofs wurde zunächst eine Rotbuche gepflanzt, dann ließen die Fünftklässler viele bunte Luftballons in den blauen Himmel steigen.


Kölner Stadtanzeiger vom 07.09.2013 - Von Johannes Puderbach

 

 

 
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