UNA Nettersheim

Donnerstag, 23. Mai 2019
Alle Plätze der Gesamtschulen belegt
Sonntag, den 31. März 2013 um 11:24 Uhr

Eine Punktlandung gelang in Blankenheim: 116 Kinder meldeten sich zur neuen Gesamtschule an, 116 Plätze waren von der Bezirksregierung genehmigt worden. An der Einrichtung in Weilerswist mussten sogar 73 Kinder abgewiesen werden.

Kreis Euskirchen. Die Kapazität für Gesamtschüler im Kreis Euskirchen wird bekanntlich ab den Sommerferien kräftig ausgebaut. Neben der Gesamtschule Weilerswist, die bereits rund 20 Jahre alt ist, nimmt dann auch die neue Gesamtschule Blankenheim-Nettersheim ihren Betrieb auf. Mittlerweile ist das Anmeldeverfahren an beiden Schulen beendet.

Statt bisher knapp 150 Gesamtschüler werden ab dem Sommer über 250 Kinder in die fünften Klassen aufgenommen. In Weilerswist werden dann 142 Schüler in fünf Klassen eingeschult, in Blankenheim 116 Kinder in vier Klassen.

„Das war genau eine Punktlandung“, berichtete Erwin Nelles, stellvertretender Verwaltungschef im Blankenheimer Rathaus. Denn die neue Gesamtschule in der Eifel war von der Bezirksregierung mit mindestens 100 und maximal 116 Plätzen genehmigt worden. „Hätten sich noch mehr Kinder angemeldet, so hätten wir einige abweisen müssen“, so Nelles.

Von den 116 Kindern kommen fast alle aus den drei Kommunen Blankenheim, Nettersheim und Dahlem. Es gibt nur sieben Anmeldungen von außerhalb, doch manche dieser Kinder werden bis zum Sommer noch an die Oberahr umziehen.
Nächster Schritt ist die Ernennung eines kommissarischen Schuleiters. Diesen Schritt wird die Bezirksregierung in den kommenden Wochen vollziehen.

Beide Anmeldeverfahren liefen unter der Regie von Susanne Daams-Steinert, Leiterin der Gesamtschule Weilerswist. Dort gab es in diesem Jahr 215 Anmeldungen von Fünftklässlern. Das waren etwas weniger als im vergangenen Jahr, als sich 233 Mädchen und Jungen um einen Platz an der Gesamtschule beworben hatten.

Weniger geworden sind die Anmeldungen aus dem Mechernicher und Kaller Raum, wo im Sommer eine Sekundarschule eröffnet wird. „Von dort hatten wir früher stets zwei Handvoll Schüler“, berichtete Susanne Daams-Steinert. Ansonsten mache sich der allgemeine demografische Wandel auch in den Anmeldezahlen bemerkbar.

Wobei 215 Anmeldungen immer noch mehr sind als genug. Bei 142 Plätzen müssen immerhin 73 Kinder abgewiesen werden. Zum neuen Schuljahr werden in Weilerswist drei Regelklassen mit jeweils 30 Schülern und zwei Inklusionsklassen mit je 26 Kindern gebildet. Im vergangenen Jahr hat die Gesamtschule Weilerswist erstmals eine Inklusionsklasse eingerichtet und damit sehr gute Erfahrungen gemacht, wie Susanne Daams-Steinert bilanzierte.

Insgesamt 1132 Schüler

60 Anmeldungen kamen von Viertklässlern der Weilerswister Grundschulen. 51 von ihnen wurden angenommen, das sind 85 Prozent. Hinzu kommen weitere acht Schüler aus Weilerswist, die Grundschulen in anderen Kommunen besuchen. Unterm Strich stammen 41,5 Prozent der neuen Fünftklässler aus dem Gemeindegebiet. Die Quote hat sich im Vergleich zum Vorjahr gesteigert, damals lag sie bei 39,4 Prozent.

Insgesamt besuchen 1132 Schüler aus der ganzen Region die Weilerswister Gesamtschule. Die meisten kommen aus Erftstadt: 346 Kinder reisen täglich aus der Nachbarkommune an. 327 Schüler stammen aus Weilerswist, 191 aus Euskirchen, 98 aus Zülpich, 77 aus Swisttal und 45 aus Mechernich. Aus Blankenheim und Nettersheim besuchen derzeit sechs Kinder die Gesamtschule Weilerswist.


Kölner Stadtanzeiger vom 11.03.2013 - Von Johannes Puderbach und Patrik Reinartz

 
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