UNA Nettersheim

Montag, 22. Januar 2018
Moderation brachte keine Einigung
Donnerstag, den 20. September 2012 um 17:12 Uhr
GESAMTSCHULE: Alle Beteiligten beharrten auf ihren Positionen

Nettersheim/Blankenheim. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens für die geplante Gesamtschule der Gemeinden Blankenheim und Nettersheim hatten vier Schulträger Widerspruch eingelegt, weil sie um die Existenz ihrer Gymnasien fürchten. Am Dienstag fand nun unter der Leitung des früheren Kölner Regierungspräsidenten Hans Peter Lindlar (CDU) ein Moderationsverfahren im Zingsheimer Rathaus statt. Das Treffen endete erwartungsgemäß ohne eine Einigung.

Widerspruch eingelegt hatten drei Träger katholischer Privatschulen und die Stadt Schleiden als Träger ihres Gymnasiums. "Das Bistum Aachen als Träger des Clara-Fey-Gymnasiums war nicht gekommen", berichtete Erwin Nelles, stellvertretender Verwaltungschef im Blankenheimer Rathaus. Die Träger des Hermann-Josef-Kollegs in Steinfeld und des St.-Angela-Gymnasiums sowie die Stadt Schleiden waren hingegen vertreten.

"Die anwesenden Schulträger sowie die Vertreter der Gemeinden Blankenheim und Nettersheim tauschten noch einmal ihre bekannten Argumente aus", sagte Nelles. Dabei habe es keine Neuigkeiten gegeben, im Prinzip seien nur die zuvor schon schriftlich vorgelegten Aussagen noch einmal wiederholt worden. "Alle sind auf ihren Standpunkten stehengeblieben, inhaltliche Bewegungen gab es keine", so Nelles weiter. Blankenheim und Nettersheim wollten nach wie vor ihren Anspruch auf eine eigene Gesamtschule umsetzen, die anderen fürchteten nach wie vor die neue Konkurrenz .

Nun wird das Protokoll an die Kölner Bezirksregierung geschickt. Diese wird bald eine Entscheidung treffen. 

Kölner Stadtanzeiger vom 20.09.2012
 
 
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