UNA Nettersheim

Mittwoch, 25. April 2018
Optimistisch für Gesamtschule
Sonntag, den 25. März 2012 um 17:01 Uhr
Die Gemeinde Dahlem schließt sich seinen Nachbarn aus Blankenheim und Nettersheim an. Demnächst sollen die Eltern der Grundschüler über die geplante Gesamtschule informiert werden. Finanziell ist Dahlem nicht an der Einrichtung beteiligt.
 
DAHLEM - Einstimmig beschloss der Schulausschuss in Dahlem, eine Beschulungsvereinbarung mit den Nachbarkommunen Blankenheim und Nettersheim abzuschließen. Mit diesem Beschluss wird es wahrscheinlich, dass die geplante Gesamtschule in diesen beiden Kommunen zum Schuljahr 2013/14 ihren Betrieb aufnehmen kann.
Zum Start der Gesamtschule müssen 100 Anmeldungen vorliegen. Es werden aber nur die Anmeldungen aus den Trägerkommunen, also Blankenheim und Nettersheim, gezählt, sowie diejenigen aus den Gemeinden, die eine Beschulungsvereinbarung mit dem Träger getroffen haben.

Noch vor einigen Tagen hatte es Bürgermeister Reinhold Müller (CDU) nicht gewagt, eine Prognose über den Beschluss zu treffen. Denn bisher war er der einzige Dahlemer Politiker, der sich sogar für eine weitergehende Zusammenarbeit in Schulangelegenheiten mit den Nachbarkommunen ausgesprochen hatte.

„Es ist nur logisch, dass die Dahlemer Schüler mitgezählt werden sollen. Denn viele unserer Kinder besuchten bisher die Realschule in Blankenheim, zuletzt auch manche die Hauptschule in Nettersheim“, warb der Bürgermeister für die Beschlussvorlage der Verwaltung.

Ausschussvorsitzender Hans-Michael Seidler (SPD) stimmte zu: „Die meisten von uns waren neulich bei der Vortragsveranstaltung in Blankenheim, da konnte man sich umfassend informieren“, sagte er. Er habe deshalb keine Bedenken, der Vereinbarung zuzustimmen: „Vor allem auch deshalb, weil wir mit diesem Beschluss in keiner Weise zu irgendeiner finanziellen Beteiligung verpflichtet werden“.Außerdem sei er der Meinung, dass die geplante Gesamtschule hervorragend „in die Landschaft passe“.

„Wir haben ja keine eigene Hauptschule mehr, da sollten wir uns dem Vorhaben anschließen“, sagte der Schmidtheimer Ortsbürgermeister Paul Hütter (CDU).

Nun sollen die Eltern der Dahlemer Grundschüler über die geplante Gesamtschule informiert werden. Noch in diesem Schuljahr soll es eine entsprechende Veranstaltung geben.

Der Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann (parteilos) freute sich sehr über den Dahlemer Beschluss. „Jetzt bin ich sehr optimistisch, dass es genügend Anmeldungen geben wird“, sagte er. Denn in den drei Kommunen zusammen würden im kommenden Schuljahr über 200 Kinder die Grundschulen verlassen. Erfahrungsgemäß würden rund 50 bis 60 Prozent dieser Grundschüler auf weiterführende Schulen in Blankenheim und Nettersheim wechseln. Hartmann: „Da die Gesamtschule eine höhere Attraktivität hat, werden es wahrscheinlich noch mehr Kinder werden.“

Kölner Stadtanzeiger vom 24.03.2012 -  Von Johannes Puderbach
 
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