UNA Nettersheim

Samstag, 21. Juli 2018
Gibt es neue Hoffnung für Udenbreth?
Samstag, den 10. März 2012 um 09:58 Uhr
Anmerkung der UNA zur Situation an der GS Marmagen:
 
Mit Stand vom 8. 3. 2012 gibt es für die Grundschule Marmagen  exakt die jetzt geltende Mindestschülerzahl von 18 Anmeldungen für das neue 1. Schuljahr 2012/13. Sollten in diesem oder in den folgenden Jahren die Zahlen der Erstklässler unter 18 sinken, würde die GS Marmagen in eine ähnliche Situation kommen wie die GS Udenbreth in diesem Schuljahr (s. Artikel "Gibt es neue Hoffnung für Udenbreth?" ). Sondergenehmigungen und pragmatische Lösungen sind möglich; die beste Lösung wäre aber, auch in Zukunft für jedes neue Schuljahr mindestens 18 Anmeldungen zu haben. 
 
Hellenthal. Für den Grundschul-Teilstandort Udenbreth gibt es aktuell nur elf Anmeldungen, die gesetzliche Mindestzahl liegt aber bei 18. Deshalb schrieb kürzlich Bürgermeister Rudolf Westerburg die Bezirksregierung Köln an und bat darum, trotz der geringen Anmeldezahl den Standort Udenbreth weiter aufrecht erhalten zu dürfen. Am Freitagmittag erhielt er die Nachricht, dass dies geschehen könne, allerdings ist die Erlaubnis an eine Bedingung geknüpft.

Die Bezirksregierung schreibt: "Am 25. Januar 2012 stellte die Landesregierung das Konzept zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Grundschulangebots vor." Auf dieser Grundlage ändert die Bezirksregierung jetzt ihre Vorgabe von mindestens 18 Anmeldungen.

Jahrgangsübergreifend

Auch mit elf Neuzugängen darf der Unterrichtsbetrieb in Udenbreth weiterlaufen, allerdings nur mit der Prämisse, dass in der Schuleingangsphase, also in den Klassen 1 und 2, jahrgangsübergreifend in einer Lerngruppe unterrichtet wird. Auch auf die Klassen 3 und 4 wird sich die Vorgabe auswirken, wenn nämlich die elf Schüler aus der zweiten Klasse in eben diese Klassen aufsteigen. Michael Huppertz, Stellvertreter von Rudolf Westerburg, sagt zur neuen Situation: "Wermutstropfen ist allerdings, dass die neue Regelung nur gilt, wenn auch die anderen Teilstandorte jahrgangsübergreifend arbeiten." Denn das jahrgangsübergreifende Konzept darf bei einem Verbund, der ja eine in sich geschlossene Schule darstellt, nicht nur für einen Teilstandort, also für Udenbreth, gelten. Das pädagogische Modell muss vielmehr auch an den anderen Standorten, also in diesem Fall auch in Hellenthal und Reifferscheid, greifen.

Die Schulkonferenz des Grundschulverbundes Hellenthal muss demnach erst den jahrgangsübergreifenden Unterricht für alle drei Standorte beschließen.

Kölner Stadtanzeiger vom 10.03.2012 - Von Gurdrun Klinkhammer
 
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