UNA Nettersheim

Freitag, 19. Oktober 2018
Der "Neue" hat sich vorgestellt
Sonntag, den 06. Februar 2011 um 15:01 Uhr

Anmerkung der UNA:
Der folgende Artikel "Der Neue hat sich vorgestellt" wurde im Stadt-Anzeiger am 5. 2. 2011 veröffentlicht

Arno Heinrichs aus Vettweiß wird kommissarischer Leiter

Blankenheim. Die neue Gemeinschaftsschule, die nach den Sommerferien in Blankenheim und Nettersheim ihren Betrieb aufnehmen wird, hat nun ein erstes Gesicht bekommen. Denn Arno Heinrichs aus dem direkt hinter Kreisgrenze liegenden Vettweiß wurde von der Bezirksregierung Köln zum kommissarischen Schulleiter ernannt. Der Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann hatte diese wichtige Personalie in der Sitzung des Ausschusses für Generationen am Donnerstagabend bekannt gegeben.

Arno Heinrichs
Schon am Freitagmorgen stellte sich der sympathische Pädagoge bei einem kurzen Treffen den Fragen des "Kölner Stadt-Anzeiger". "Ich bin an der neuen Schulform ungemein interessiert", begründete Heinrichs seine Bewerbung.

Noch an Gesamtschule
 
Der erfahrene Pädagoge ist 61 Jahre alt und arbeitet seit zwei Jahren an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Leverkusen-Rheindorf. Dabei handelt es sich um die älteste Gesamtschule im Regierungsbezirk Köln. Sie feierte im vergangenen Jahr bereits ihren 40. Geburtstag.

Für Eifeler Verhältnisse hat sie riesige Dimensionen: 1500 Schüler werden dort unterrichtet. Das Angebot beinhaltet nicht nur die Vorbereitung auf die Mittlere Reife oder das Abitur, man kann an dieser Schule sogar das Kanufahren erlernen. Das Kollegium besteht aus 164 Lehrern - so viele Schüler haben manche Eifeler Schulen nicht.

Zwei Standorte
 
Arno Heinrichs ist Abteilungsleiter für die Klassen fünf und sechs. Diese Jahrgänge sind in einem eigenen Gebäude untergebracht, das rund zwei Kilometer vom Hauptstandort entfernt liegt. Mit einer Schule an zwei Standorten hat Heinrichs also Erfahrung. Die Gesamtschule in Leverkusen ist achtzügig, für Blankenheim und Nettersheim sind maximal sechs Züge genehmigt.

Bevor Heinrichs nach Leverkusen kam, arbeitete er mehrere Jahre in der Schulabteilung der Bezirksregierung Köln. Davor unterrichtete er 15 Jahre lang an einer Gesamtschule in Marienheide. "Ich fahre gerne Motorrad und kenne daher die beiden Orte sowie die wunderbare Landschaft drumherum", sagte der kommissarische Schulleiter. Er ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. "Ich will, dass jedes Kind die Gemeinschaftsschule glücklich und zufrieden erlebt", benannte er eines seiner wichtigsten Ziele. Außerdem wolle er allen Schülern "einen sicheren Start ins weitere Leben ermöglichen".

Unterstützung erbeten
 
Heinrichs liegt außerdem viel daran, dass die neue Schule von allen Beteiligten gemeinsam getragen wird. Dies gelte nicht nur für Eltern, Schüler und Lehrer, sondern auch für die Schulträger. Zumindest was den letzten Punkt angeht, kann er also ganz gelassen in die Zukunft blicken. Denn die Politiker aus beiden Trägerkommunen haben der neuen Schule ihre ganze Unterstützung zugesichert.

Bis zum Beginn des neuen Schuljahres ist Arno Heinrichs noch in Leverkusen beschäftigt. Aber er wird immer freigestellt, wenn er Vorbereitungen für seine neue Aufgabe treffen muss. So war er am Freitag auf Vorstellungsrunde in der Eifel unterwegs. Allem Anschein nach aber nicht mit dem Motorrad. 

Kölner Stadtanzeiger vom 05.02.2011 - Von Johannes Puderbach
 
 
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