UNA Nettersheim

Mittwoch, 23. August 2017
Der letzte Jahrgang startet im Sommer

Realschule in Blankenheim und Hauptschule in Nettersheim haben genügend Lehrer
Blankenheim/Nettersheim. Die Realschule in Blankenheim und die Hauptschule in Nettersheim werden bald Geschichte sein.

In beiden weiterführenden Schulen beginnt nach den Sommerferien das letzte Schuljahr. Dies berichteten die beiden Schulleiter in der Verbandsversammlung des Schulzweckverbandes Blankenheim-Nettersheim.

"64 Schüler rücken nach den Ferien in die zehnte Klasse auf", berichtete Alexander Hack, Leiter der Blankenheimer Realschule. Nach dem Schuljahr 2017/18 laufe die Schule dann aus. Doch auch der letzte Jahrgang werde in allen Fächern unterrichtet. "Lehrer von anderen Schulen pendeln stundenweise nach Blankenheim", erklärte Hack. Es kämen Lehrer von den Realschulen aus Schleiden und aus Bad Münstereifel. Aber auch Pädagogen der benachbarten Gesamtschule würden stundenweise an der Realschule unterrichten.

"Die aktuellen Zehner sind gerade entlassen worden", berichtete Hack weiter. Unter den Schülern, die die Mittlere Reife geschafft hätten, sei auch ein Flüchtlingskind gewesen. Der Schulleiter: "Es war erst zwei Jahre in Deutschland und hat sich enorm angestrengt."

Ähnliches berichtete Ernst Widdau, der Leiter der Hauptschule in Nettersheim. Dort wurden 32 Schüler entlassen, vier mit der Mittleren Reife und 28 mit dem Hauptschulabschluss. "Die Flüchtlingskinder gehen ihren Weg, wenn sie gefördert werden", sagte der Pädagoge. Der letzte Jahrgang der Hauptschule besteht aus 37 Kindern, die in zwei Klassen unterrichtet werden. "Wir haben noch vier Lehrer, dadurch können wir alle Fächer abdecken", sagte der Schulleiter.

Im Jahr 2013 waren die Hauptschulen Blankenheim und Nettersheim fusioniert worden, weil an beiden Einrichtungen die Schülerzahlen stark zurückgegangen waren. Die fusionierte Schule hatte ihren Standort in Nettersheim bezogen, weil in Blankenheim Platz für die neue Gesamtschule benötigt wurde.

"Nach den Sommerferien nehmen wir 95 neue Fünftklässler auf", berichtete Henning Schneider, der stellvertretende Schulleiter der Gesamtschule. Durch das ständige Wachstum würden auch wieder neue Lehrer benötigt. Doch Lehrermangel gebe es nicht. Ganz im Gegenteil: "Es sieht gut aus, die neuen Kollegen sind uns schon alle bekannt", sagte Schneider.


Kölner Stadtanzeiger vom 08.07.2017 - Von Johannes Puderbach

 

 
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