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Donnerstag, 23. Mai 2019
Die Höhenbeschränkung gilt nicht mehr
Ein zentraler Bestandteil der neuen Windenergiepolitik in Nordrhein-Westfalen ist das sogenannte Repowering. Der Begriff bezeichnet die Erhöhung des Wirkungsgrades energieerzeugender Anlagen durch neue und leistungsstärkere Exemplare am gleichen Standort. Der neue Windenergieerlass ermöglicht Repowering unter anderem dadurch, dass die im alten Energieerlass gültigen pauschalen Höhenbegrenzungen für die Windräder als nicht mehr zulässig gelten. Um einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlagen zu ermöglichen, ist die Überschreitung der bisherigen Höhenbegrenzung laut Aussage von Fachleuten unerlässlich. Das bietet die Möglichkeit, bestehende Windparks aufzurüsten, um eine Vielzahl an einzeln verstreut liegenden Anlagen zu vermeiden. Die Dimensionen der Windräder, die bislang im Kreis Euskirchen zu finden sind, werden also noch einmal deutlich anwachsen. Schaut man sich die Pläne für den geplanten Windpark bei Marmagen an, so ist dort die Rede von vier Windrädern, die allein schon bis zur Nabe in der Mitte des Rotors 135 Meter hoch sind. Zusammen mit dem Rotor, der mit einem einen Durchmesser von rund 100 geplant ist, wird jede Einzelanlage dort eine Gesamthöhe von etwa 185 Metern haben. Im Vergleich: Die bislang höchsten Anlagen im Kreisgebiet, die Windräder in Schöneseiffen, sind 120 Meter hoch.

Kölner Stadtanzeiger vom 29.07.2011 - Von Bernhard Romanowski
 
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