UNA Nettersheim

Samstag, 15. Dezember 2018
2011 - 2. Anfrage der UNA zum alten Weg von Nettersheim nach Engelgau
Herrn
Bürgermeister W. Pracht

Gemeinderat 12.04.2011
 
Anfrage gemäß § 19 der Geschäftsordnung für den Rat und die Ausschüsse der Gemeinde Nettersheim 

Sehr geehrter Herr Pracht,

unsere Anfrage betrifft die gegenwärtige Situation und die zukünftigen Perspektiven für den historischen Weg von Nettersheim nach Engelgau. Wir bitten um Beantwortung der folgenden Fragen:
 
  1. Sind die Maßnahmen zur Zerstörung des Weges (u. a. Entfernung der Brücke, bzw.Verrohrung, Verbreiterung des Baches genau auf dem Gebiet des Gemeindeweges) mit Genehmigung der Gemeinde erfolgt?
    Wenn die Antwort positiv ist: Wer hat die Genehmigung wann erteilt? Ist der Gemeinderat davon in Kenntnis gesetzt worden?

    Antwort Bürgermeister: Nach hiesiger Kenntnis liegen im Bereich keine „Zerstörungen" vor. Der angrenzende Grundstückseigentümer hat die von den zuständigen Fachbehörden genehmigte Konzeption zur naturnahen Entwicklung des Hubaches entsprechend den Vorgaben der Konzeption durchgeführt. Bestandteil der seitens der Fachbehörden genehmigten Maßnahmen war die Entfernung nicht mehr intakter Verrohrungen zur ökologisch-verträglichen Schaffung der Durchgängigkeit des Gewässers.

  2. Wird die Verwaltung ordnungsrechtlich oder mit anderen juristischen Maßnahmen gegen die Zerstörung des Weges vorgehen?
    Wenn die Antwort negativ ist: Warum nicht?

    Antwort Bürgermeister: Die Gemeinde sieht keine Veranlassung und keine Verpflichtung hier ordnungsrechtliche bzw. privatrechtliche Maßnahmen in die Wege zu leiten. Der UNA-Fraktion im Rat der Gemeinde Nettersheim ist es unbenommen, entsprechend vorzugehen.

  3. Plant die Verwaltung eine Wiederherstellung des Weges?
    Wenn die Antwort negativ ist: Warum nicht?

    Antwort Bürgermeister: 
  4. Um eine Übergangsmöglichkeit im Bereich zu schaffen, wird unter Beteiligung der Fachbehörden und des angrenzenden Grundstückseigentümers ein Gesprächstermin stattfinden, der Rat wird nachfolgend über die Ergebnisse informiert.

  5. In unserer Anfrage vom 24. 3. hatten wir als 2. Frage die Frage gestellt:
    Wer hat die  Entfernung der Brücke und die Verbreiterung des Baches genau an dieser Stelle veranlasst?

    In Ihrer Antwort informieren Sie uns darüber, dass der zu diesem Weg gehörende Übergang über den Hubach in diesem Bereich auf historischen Karten schon vor 1945 als befestigter Übergang verzeichnet ist, allerdings nicht mit dem taktischen Zeichen für "Brücke", sondern für "Verrohrung". Auch Ihr Hinweis darauf, dass diese "Verrohrung" u. U. vermutlich in den Kriegsjahren (1939 - 45) entstanden und im Zusammenhang mit  Flakstellungen der Wehrmacht zu sehen ist, ist vom historischen Aspekt her durchaus informativ.
    Ihre Antwort enthält also interessante Informationen über die vermutliche Entstehung der Brücke, bzw."Verrohrung", wir hatten Sie allerdings um Informationen über die Zerstörung der Brücke gebeten. Den Weltkrieg hat sie auf jeden Fall überlebt, da man voriges Jahr ja noch den Weg über die "Verrohrung" gehen konnte.
    Wir sind aber gerne bereit, den Ihrer Meinung nach passenden Begriff zu wählen,  bestehen aber weiter auf Informationen über das - hoffentlich vorläufige - Ende der Brücke, bzw. "Verrohrung", und frage Sie deshalb heute:

    Wer hat die  Entfernung der "Verrohrung" und die Verbreiterung des Baches genau an dieser Stelle veranlasst?

    Antwort 
    Bürgermeister: 
    Siehe Erläuterung zu Nr. 1.

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Josef Hilger
Fraktionsvorsitzender

 


Fraktion 11.04.2011  -  Antworten Bürgermeister 12.04.2011

 
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